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Spielend anleiten und beraten

Spielend anleiten und beraten

German Quernheim

(2017)

Additional Information

Book Details

Abstract

Pflegeschüler anschaulich und praxisnah anleiten

SchülerInnen in der Pflegeausbildung praktisch anleiten oder neue Mitarbeiter einlernen – das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Damit Sie den Schülern kompetent zur Seite stehen können, benötigen Sie, neben den Fachkenntnissen aus Pflege und Medizin, fundiertes Wissen zu pflegepädagogischen und lernpsychologischen Themen.

Das Buch „Spielend anleiten und beraten" bietet Ihnen dieses Wissen -praxisnah, leicht verständlich und vor allem humorvoll aufbereitet. Somit ist es eine wertvolle Hilfe für jeden anleitenden Mitarbeiter in der Pflege. Auch als „Lehrbuch" für berufspädagogische Weiterbildungen zum Praxisanleiter bewährt sich „Spielend anleiten und beraten" seit Langem.

Das erwartet Sie in „Spielend anleiten und beraten":

  • Praxisnahe Inhaltsauswahl und Darstellung
  • Grundlagen: Lernen und Wissen vermitteln
  • Selbstverständnis des Anleiters
  • Prozess der Anleitung
  • Rationelle Anleitungsmöglichkeiten
  • Prozess der Beratung
  • Abbildungen und Comics veranschaulichen die Zusammenhänge

Neu in der 5., vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage:

  • Lernauftrag und selbstorganisiertes Lernen
  • Funlearning
  • Kollegiale Beratung im Praxisanleiter-Arbeitskreis
  • Überlastungs- und Gefährdungsanzeigen
  • Leistungsgerechte Vergütung von Praxisanleitern

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Front Cover Cover
Spielend anleiten und beraten I
Spielend anleiten und beraten III
Copyright IV
Geleitwort von Prof. Christel Bienstein zur Erstauflage V
Vorwort VII
Hinweise für den Leser VIII
Pflegepersonen im Buch X
Inhaltsverzeichnis XII
1 - Grundlagen: Wissensvermittlung und Lernen 1
1.1 Lernen 2
1.1.1 Konstruktivismus 3
1.1.2 Inseln, Adler und Frösche 4
1.1.3 Lernbeeinträchtigungen 7
1.2 Pflegepädagogische Begriffsdefinitionen 8
1.2.1 Erziehung 8
1.2.2 Pädagogik 9
1.2.3 Didaktik und Methodik 10
1.2.4 Anleitung 16
1.2.5 Beratung 19
1.3 Lernziele 19
1.3.1 Lernzieldimensionen 21
1.3.2 Umsetzung Lernziele 22
1.4 Lerninhalt 24
1.5 Wahrnehmungskanäle und Lerntypen 24
1.6 Medien und Methodik 27
1.7 Verarbeitung der Lerninhalte 29
1.7.1 Gedächtnisarten 29
1.7.2 Gehirnhälften 31
1.7.3 Vergessen 37
1.7.4 Dramatisiertes Lernen 39
1.8 Voraussetzungen des Lernens 40
1.8.1 Lernstufen 40
1.8.2 Neugierde 40
1.8.3 Motivation 42
1.8.4 Anspannung und Entspannung 46
1.8.5 Aufmerksamkeit und Zeit 49
1.9 Grundregeln des Lernens 51
1.9.1 Verknüpfungen 51
1.9.2 Anfangs- und Endbetonung 52
1.9.3 Ziel- und Handlungsorientierung 52
1.9.4 Struktur der Inhalte 53
1.9.5 Üben und Wiederholen 54
1.9.6 Kognitive Berufslehre – „Cognitive Apprenticeship“ 56
1.9.7 Lernstrategien 58
1.10 Anleitungs- und Lernmodelle in der Praxis 61
1.10.1 Signallernen 61
1.10.2 Lernen durch Versuch und Irrtum 62
1.10.3 Beobachtungslernen 63
1.10.4 Lernen durch Einsicht 65
1.11 Vom Pflegeneuling zum Pflegeexperten 66
1.11.1 Das Fünf-Stufen-Modell 66
1.11.2 Konsequenzen für die Anleitung 71
2 - Selbstverständnis des Praxisanleiters 73
2.1 Tätigkeitsfeld „Anleitung“ 73
2.1.1 Voraussetzungen 73
2.1.2 Besondere Eigenschaften 74
2.2 Entwicklung des Berufsbilds „Praxisanleiter“ 76
2.3 Entwicklung des Berufsbilds „Mentor“ 82
2.4 Entwicklung von Tutoren und Paten 84
2.5 Definitionen und Qualifikationen 85
2.6 Berufspolitische Überlegungen 88
2.6.1 Zeit, Geld undPatientennähe? 88
2.6.2 Stellenwert im Team 90
2.6.3 Motivation 94
2.6.4 Vergütung fürPraxisanleiter 95
2.6.5 Arbeitszufriedenheit und Karrierechancen 99
2.6.6 Anleitungsverpflichtung 101
2.6.7 Netzwerk „Praxisanleitung“ 102
2.7 Burn-out bei Anleitern 102
2.7.1 Innere Kündigung 103
2.7.2 Symptome 103
2.7.3 Prophylaxe/Techniken der Stressminderung 104
2.7.4 Frustrationstoleranz erlangen 106
2.8 Qualitätsmanagement 107
2.8.1 Strukturqualität 108
2.8.2 Prozessqualität 109
2.8.3 Ergebnisqualität 110
2.8.4 Qualität der Anleitung 110
2.9 Mitwirkung bei Führungsaufgaben 111
2.9.1 Führungsstil 112
2.9.2 Kündigungen der Lernenden 114
2.9.3 Stellenbeschreibungen 114
2.10 Haftungsrechtliche Aspekte 115
2.10.1 Neue Mitarbeiter anleiten 116
2.10.2 Anleitung von und Delegation an Pflegeschüler 117
2.10.3 Wer haftet wann? 119
2.10.4 Wer haftet bei unzureichender Praxisanleitung? 121
2.10.5 Rechtliche Bestimmungen bei Patienten und Bewohnern 123
2.10.6 Jugendarbeitsschutzgesetz 123
2.10.7 Haftungsrechtliche Folgen bei unzureichender Anleitung 124
3 - Prozess der Anleitung 127
3.1 Vorbereitung des Praxisanleiters 127
3.1.1 Bedingungen durch das Umfeld 127
3.1.2 Bedingungen durch Lernende/Zielgruppe 129
3.1.3 Bedingungen durch Praxisanleiter 139
3.1.4 Bedingungen durch das Anleitungsthema 142
3.1.5 Analyse desPflegeempfängers 147
3.2 Anleitung planen 149
3.3 Lernende vorbereiten 156
3.3.1 Konkreter Lernauftrag vor der Anleitung 157
3.3.2 Lernauftrag für Patient bzw. Angehörige 159
3.3.3 Handlungsaufgaben 159
3.4 Vorgespräch 160
3.4.1 Ort und Zeit 160
3.4.2 Struktur 161
3.4.3 Vorgehensweise absprechen 164
3.4.4 Beobachtungsschwerpunkte vereinbaren 166
3.4.5 Mentales Training 166
3.5 Durchführung 168
3.6 Nachgespräch 172
3.6.1 Ort und Zeit 172
3.6.2 Struktur 174
3.7 Trainingsphase 183
3.7.1 Übung macht den Meister 183
3.7.2 Beobachtung während der Trainingsphase 184
3.8 Beurteilung 189
3.8.1 Gesetzliche Grundlagen 189
3.8.2 Grundlagen der Beobachtung und Beurteilung 190
3.9 Praxisanleiter alsFachprüfer beimpraktischenExamen 198
4 - Rationelle Anleitungs- und Organisations möglichkeiten 203
4.1 Informationen von Schule/Hochschule an Pflegepraxis 206
4.1.1 Praxisanleiter-Arbeitskreis 206
4.1.2 Klassenbuchauszüge 209
4.1.3 Anleitung und Praxisbegleitungdurch Lehrer fürPflege 210
4.1.4 Hospitationen 214
4.2 Informationsweitergabevon derPflegepraxis an Schule/Hochschule 215
4.2.1 Besprechungen 215
4.2.2 Lerntagebuch/Lernjournal/Praxisberichte 216
4.3 Informations­weitergabe vom Team an Lernende 218
4.3.1 Übergabesituationen 218
4.3.2 StandardisierteOrganisationam Praxisort 221
4.4 Kompetenzübersicht praktische Ausbildung 223
4.4.1 Gesundheits- und Krankenpflege 224
4.4.2 Altenpflege 226
4.4.3 Ausbildungskonzepte für die praktische Pflege 227
4.4.4 Lernangebotskataloge 228
4.4.5 Beispielhafte Lernziele auswählen 230
4.4.6 ÜbergreifenderLernangebotskatalog 230
4.4.7 Anforderungen im Ver-lauf der Ausbildung steigern 231
4.4.8 Leitfaden „Praxiseinsatzort/Stationsleitfaden“ 233
4.5 Impulslernen 235
4.5.1 Checklisten zur Beobachtung 235
4.5.2 Wochenthemen 238
4.5.3 Lernauftrag Internetrecherche 240
4.5.4 Gruppenanleitung bzw. Leittextmethode 241
4.5.5 Funlearning: Lernen mit Spaß 242
4.5.6 Weitere Projekte 246
5 - Beratung und Coaching 251
5.1 Beratung in Berufspädagogikund Pflege 251
5.1.1 Alltagsberatungen 252
5.1.2 Professionelle Beratungsansätze 253
5.1.3 Pädagogische Beratung 254
5.1.4 Kollegiale Beratung 254
5.2 Beratungsverständnis oder Coach für alle Fälle? 255
5.2.1 Abgrenzung: Beratung versus Therapie 255
5.2.2 Abgrenzung zur Supervision 256
5.2.3 (Lern)Coach 257
5.2.4 Wirkung 257
5.2.5 Selbstverständnis 258
5.3 Patientenedukation 260
5.3.1 Denkweise in der Patientenedukation 260
5.3.2 Vorbereitung 260
5.3.3 Vier Phasen der Beratung in der Patientenedukation 261
5.3.4 Felder derPatientenedukation 263
5.3.5 Informieren undvisualisieren 264
5.3.6 Beratungsleistungen abrechnen 267
5.3.7 Abgrenzungen von Beratung und Anleitung 267
5.4 Bezugskontakt 267
5.4.1 Kalibrieren 268
5.4.2 Angleichen und Spiegeln 271
5.4.3 Führen 275
5.4.4 Das Unbewusste – Zünglein an der Waage? 276
5.4.5 Missbrauch desBezugskontakts 279
5.5 Ablauf Beratung/Coaching 280
5.5.1 Vorbereitung 280
5.5.2 Durchführung 281
5.5.3 Lösungsorientierte Beratung 282
5.6 Affektive Einstellun-gen/Haltungen ändern 284
5.6.1 Besonderheiten von Einstellungen/Haltungen 285
5.6.2 Einstellungsänderung anstoßen 288
5.6.3 Weitere Vorschläge zur Einstellungs- und ­Verhaltensänderung 290
5.6.4 Wiederholung 291
5.6.5 Umgang mit„schwierigen“Lernenden 291
5.6.6 Ausstattungsbedingt – Lernender „darf nicht“ 292
5.6.7 Lernbedingt – Lernender „weiß nicht“ 293
5.6.8 Eignungsbedingt – Lernender „kann nicht“ 295
5.6.9 Motivationsbedingt – Lernender „will nicht“ 296
5.7 Konflikte mit Lernenden 299
5.7.1 Beteiligung 301
5.7.2 Eskalationen 301
5.7.3 Negative Nachrichten mitteilen 304
5.8 Bevor Sie dieses Buch weglegen … 305
Anhang 309
Abkürzungsverzeichnis 309
Glossar 310
Bibliografie 311
Register 315
Symbole 315
A 315
B 315
C 316
D 316
E 316
F 316
G 317
H 317
I 317
J 317
K 317
L 317
M 318
N 318
O 318
P 318
Q 319
R 319
S 319
T 320
U 320
V 320
W 320
Z 320